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2026-01-27

Vitamin D3 Sonnenvitamin

Vitamin D ist streng genommen kein klassisches Vitamin, sondern ein Hormon, das der Körper selbst bilden kann. Es entsteht in der Haut unter dem Einfluss von Sonnenlicht (UV-B-Strahlen) und wird anschließend in Leber und Niere in seine aktive Form umgewandelt. Chemisch gehört Vitamin D zu den fettlöslichen Steroidhormonen und wird aus Cholesterin aufgebaut. Es spielt eine zentrale Rolle für den Knochenstoffwechsel, das Immunsystem und viele weitere Prozesse im Körper.

Vitamin D wird im Körper aus Cholesterin gebildet, wenn die Haut durch Sonnenlicht (UV-B-Strahlen) angeregt wird.

In Nahrungsergänzungsmitteln stammt Vitamin D meist aus Lanolin (Wollfett von Schafen) oder aus pflanzlichen Quellen wie Flechten.

Für eine ausreichende Vitamin-D-Bildung braucht es direkte Sonne mit hohem Sonnenstand (vor allem mittags), unbedeckte Haut sowie eine ausreichende UV-B-Strahlung. Diese ist besonders stark nahe am Äquator und in den Sommermonaten – hinter Glas oder bei tiefem Sonnenstand funktioniert die Bildung kaum.

Es ist wichtig, den Vitamin-D3-Spiegel zu kennen, weil Vitamin D an vielen lebenswichtigen Prozessen beteiligt ist – unter anderem an Knochengesundheit, Immunsystem, Muskelfunktion und Hormonregulation. Sowohl ein Mangel als auch eine Überversorgung können langfristig gesundheitliche Probleme verursachen. Nur wer seinen Spiegel kennt, kann die Zufuhr gezielt und sicher anpassen.

Natugena bietet Selbsttests an, die problemlos zuhause angewendet werden könnnen. 

Je nach zugrunde gelegtem Grenzwert weisen im DACH-Raum rund 60–80 % der Bevölkerung, besonders in den Wintermonaten, einen zu niedrigen Vitamin-D-Spiegel auf.

Vitamin D  wird in ng/ml oder nm/ ml ( nanogramm oder nanomol ) gemessen, nanomol ist 2,5 mal den Wert von nanogramm

👉 1 ng/ml = 2,5 nmol/l
👉 nmol/l ist also 2,5-mal höher als ng/ml
Realistische Empfehlungen (in ng/ml )
< 20 ng/ml → Mangel
20–30 ng/ml → Unterversorgung
30–50 ng/ml → guter / sinnvoller Zielbereich
50–60 ng/ml → oberer, sehr gute Versorgung
Optimaler Vitamin-D-Spiegel:
30–50 ng/ml (≈ 75–125 nmol/l)
Werte darunter gelten als unterversorgt.

FAQ-Kurzantwort
Ein sinnvoller Vitamin-D-Spiegel liegt bei 30–50 ng/ml – erst in diesem Bereich kann Vitamin D seine Funktionen im Körper zuverlässig erfüllen.

Bei einer Vitamin-D-Unterversorgung kann es zu geschwächten Knochen, Muskelschwäche, erhöhter Infektanfälligkeit, Müdigkeit und einer gestörten Immun- und Hormonregulation kommen. Langfristig steigt das Risiko für Knochenschwund, Stürze und eine allgemein reduzierte körperliche Belastbarkeit.

Was passiert bei einer Vitamin-D-Unterversorgung?

Vitamin D wirkt wie ein Schlüsselhormon und beeinflusst mehrere hundert Gene. Ein Mangel kann daher viele Prozesse gleichzeitig stören:

1. Knochen- und Calciumstoffwechsel
Ohne ausreichend Vitamin D kann Calcium schlechter aufgenommen werden.
→ Knochen werden poröser, das Risiko für Osteoporose, Knochenbrüche und bei Kindern für Fehlmineralisierung steigt.

2. Muskeln & körperliche Leistungsfähigkeit
Vitamin D ist wichtig für Muskelkraft und Koordination.
→ Muskelschwäche, schnelleres Ermüden, erhöhte Sturzgefahr (besonders im Alter).

3. Immunsystem
Vitamin D reguliert die Immunabwehr und Entzündungsprozesse.
→ Häufigere Infekte, langsamere Erholung, erhöhte Entzündungsneigung.

4. Hormon- und Zellregulation
Vitamin D wirkt auf zahlreiche hormonelle Signalwege.
→ Mögliche Auswirkungen auf Stoffwechsel, Schilddrüsenfunktion, Insulinsensitivität und Zellteilung.

5. Nervensystem & Psyche
Vitamin-D-Rezeptoren finden sich auch im Gehirn.
→ Verbindung zu Müdigkeit, Antriebslosigkeit, gedrückter Stimmung und Konzentrationsproblemen.

6. Herz-Kreislauf-System
Vitamin D beeinflusst Gefäßfunktion und Blutdruckregulation.
→ Ein Mangel wird mit einem erhöhten Risiko für kardiovaskuläre Belastungen in Verbindung gebracht.

Kurz erklärt – warum Vitamin D die Stimmung beeinflussen kann

Vitamin D wirkt nicht nur auf Knochen, sondern auch im Gehirn. Dort gibt es Vitamin-D-Rezeptoren, unter anderem in Bereichen, die an Stimmung, Antrieb und Emotionen beteiligt sind.

Ein ausreichender Vitamin-D-Spiegel kann:

die Serotonin-Bildung (ein wichtiges „Wohlfühl-Neurotransmitter“) unterstützen
Entzündungsprozesse im Gehirn regulieren
zur Stabilisierung von Schlaf-Wach-Rhythmus und Energie beitragen

Was bedeutet das für Depressionen?
Ein Mangel wird häufig mit depressiver Stimmung, Antriebslosigkeit und Müdigkeit in Verbindung gebracht
Eine Korrektur des Mangels kann die Stimmung unterstützen
Vitamin D ist keine alleinige Therapie bei Depressionen, kann aber begleitend sinnvoll sein.

https://youtu.be/xEU7Hb8KrpM?si=eiB_PAcL5MzRZDum

Hier habt ihr einen umfassenden Vortrag über das Vitamin von Prof. dr. Jörg Spitz 

Claudia - 19:13:12 @ Allgemein | Kommentar hinzufügen


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